
Kai Rogler
Fotograf & Kurator
Meine fotografische Reise begann in den frühen 1990er-Jahren – zunächst als Autodidakt, getragen von der Sehnsucht, Landschaften und Reisen in Bildern festzuhalten. Was als neugieriges Entdecken begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer immer tieferen Auseinandersetzung mit der Fotografie als künstlerischem Ausdruck. 2007 öffnete sich mir mit der Studio- und Aktfotografie ein neues Feld, das mich lehrte, das Zusammenspiel von Licht, Körper und Raum als visuelle Sprache zu verstehen. 2011 wagte ich die ersten Schritte in die Selbstständigkeit. Seit 2025 widme ich mich ganz meiner künstlerischen Arbeit als Fotograf und Kurator.
In meinen freien Projekten verfolge ich zwei Schwerpunkte: die Modelfotografie, die ich fast ausschließlich in Schwarzweiß umsetze, und die Reisefotografie, die ich überwiegend in Farbe realisiere. Diese Gegenüberstellung ist für mich eine bewusste künstlerische Entscheidung – Schwarzweiß als Reduktion auf Form, Ausdruck und Emotion, Farbe als Spiegel der Vielfalt und Lebendigkeit der Welt.
Neben meiner eigenen künstlerischen Arbeit engagiere ich mich für die Stärkung der Fotografie im kollektiven Raum. 2017 gründete ich das FotoForumForchheim (FoFoFo), einen gemeinnützigen Verein zur Förderung und Sichtbarmachung künstlerischer Fotografie. Seit 2018 bin ich Teil des internationalen Fotografenteams „Atlas of Humanity“, das die ethnische Vielfalt unserer Welt in Bildern dokumentiert. Zudem verantworte ich als künstlerischer Leiter die Fotofestivals „Fotopark Forchheim“ und „Pirmasenser Fototage“. Außerdem gebe ich mein Wissen als Fototrainer bei Workshops und auf Fotoreisen weiter. Meine Arbeiten sind in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.